Drachenfest 2019

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Drachenfest 2019

      Eines Morgens hing ein liederlich geschriebener Zettel an der Haustür des Hauptmanns. Auf diesem kläglichen Fetzen Papier stand folgendes kurz und prägnant geschrieben:
      „Ich bin mal Rauchkraut kaufen. Wartet nicht auf mich… ihr kommt schon allein über die Runden.“


      Manche munkelten, dass Orks, das Chaos oder gar Weibsvolk für sein plötzliches Verschwinden verantwortlich gewesen sein sollen. Doch welch böse Zauberei den einzig wahren Hauptmann entführt haben mochte: Die Drachenlande riefen und die Skalburianer mussten diesem süssen Ruf folgen. So zogen sie unter der Führung von Kharand Drachenbart und Hulgrad Hartherz erstmals ohne Hauptmann Eberhart in den Krieg.

      Das „blaue Jahr“ stand für Skalbur trotz allem im Zeichen des Wandels: Wandel in der Führung, Wandel im Geiste, Wandel in der Geldbörse, Wandel in der Hose, aber auch „der“ Wandel als Auftraggeber. Daher zeigte sich Skalbur ebenso „wandelbar“ und diente im Kampfe, aber auch als „Unterstützer“ bei der Grosswildjagd des Herrn Strauss. Als Sahnehäubchen konnte sich sogar die persönliche „Angestellte“ des guten Herrn Hulgrad letztendlich trotz ihrer schrecklichen Baumstamm-Arme als nützlich erweisen, indem sie für „besondere Dienstleistungen“ an die familiären Freunde aus dem Lager des Wandels vermietet wurde – zur Freude aller Beteiligten.


      Skalbur raubte, tötete und feierte. Und so zelebrierten sie schlussendlich sogar den Scheidungstag des Quartiermeisters Cahin, welcher freudig seine Ex-Frau Aurelia an den armen Enrich abtrat. Trunken vor Scham tanzte sich Enrich (der arme Tropf) in die Bewusstlosigkeit und wachte am nächsten Tag mit dem Namen „Salzfass“ wieder auf. Allen, welche die Nacht noch erleben durften, blieb doch noch etwas ganz Besonderes in Erinnerung: Die unterhaltsame Bestrafung unseres Magie-Novizen Lothar, welcher der Erheiterung aller diente.
      Es war dieses Jahr erneut heiss, aber nicht so heiss wie 2018. Wir hatten sehr viel Spass und konnten uns auf unterschiedliche Art (und in unterschiedlichen Lagern) austoben. Besonders Auf- und Abbau gestalteten sich dieses Jahr überaus speditiv, was der allgemeinen Stimmung sehr zuträglich war.

      Die Schlachten gerieten wie im Vorjahr zunehmend etwas in den Hintergrund, doch haben wir uns dafür umso öfter als „Dienstleister“ positionieren können. Dabei bedanken wir uns neben den Blaulageristen natürlich nochmals insbesondere bei unseren Freunden aus dem Wandel-Lager und den Orks, welche uns auch den einen oder anderen Besuch abgestattet haben. J

      Viva Skalburia! Keine Gnade!

      PS: Die Fotos folgen in der Galerie.

      "Nemo potest personam diu ferre, ficta cito in naturam suam recidunt."
      - Seneca d.J., De clementia I,1,6 An Kaiser Nero
      -----------------------------------------
      "Skalburia locuta, causa finita!"
      - Leithgar Skalbur