Rollenspiel-Leitfaden

Der Leitfaden für Rollenspiel bei den Skalbur

Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

Die Skalburianer sind historisch tief im Rollenspiel verankert. Folgender Leitfaden soll als ebenso historisches Schriftwerk dazu dienen, einen Einblick in unsere Vorstellungen von "gutem" Rollenspiel zu schenken. Der Leitfaden richtet sich dabei nach dem Rollenspiel in MMORPGs und geht explizit in darauf übliche Begrifflichkeiten und Spielweisen ein. Vieles kann jedoch auch auf andere Betätigungsfelder wie beispielsweise Foren-RPs oder Live-Action-Roleplaying angewendet werden.

Dennoch ist dieder Leitfaden keineswegs in Stein gemeisselt. Es sind keine Gesetze, für dessen Nichteinhaltung jemand streng bestraft werden soll. Er stellt aber etwa das Rollenspiel dar, welches wir von unseren Mitgliedern erwarten. Besonders für Neulinge und unerfahrene Rollenspieler sollte dieser Leitfaden recht interessant sein. All das, was nun folgt soll somit ein Hilfsmittel für alle Rollenspieler in unterschiedlichen MMORPGs sein.

1. IC UND OOC
Die zwei wichtigsten Begriffe im Rollenspiel bilden die Abkürzungen „IC“ und „OOC“. Nur mit dem Verständnis darüber was IC und OOC bedeuten, kann man wirklich interessantes und abwechslungsreiches Rollenspiel betreiben.

1.1 ERKLÄRUNG
IC - In Character:
Dies beschreibt alles, was euer Charakter sagt und tut. Es findet in der Regel nur im Sagen-Kanal statt. Wenn euer Charakter also beispielsweise mit dem Wirt über die viel zu hohen Preise redet oder gerade mit dem Dolch auf der Tischplatte herumspielt, so ist das IC.
 
OOC - Out Of Character:
Dies beschreibt alles, was ihr als Spieler schreibt. Also nicht das, was euer Charakter sagt. Redet ihr z.B. im Gildenchannel mit Leuten über das Wetter, die neuesten Grafikkarten oder die neuen tollen Items, die ihr bei einer Quest gefunden habt, so ist dies OOC.
 
1.2 TRENNUNG
Die Trennung zwischen OOC und IC erleichtert das Zusammenspiel massiv. Spieler, welche IC und OOC nicht deutlich trennen, sorgen im Spiel aber auch in Foren immer wieder zu Verwechslungen und Missverständnissen. Ausserdem sagt es viel über das Rollenspielverständnis selbst aus, wenn ein Spieler nicht klar trennt. Ein klassisches Beispiel hierfür wäre folgendes:
„Ich grüsse Euch. Könnt Ihr mir sagen wo ich die Spielauflösung ändern kann?“
Hier merkt man, dass der Spieler zwar OOC schreibt, es aber in IC-Form verpackt – somit findet hier keine Trennung zwischen IC und OOC statt. Da wird jeder aufmerksame Spieler sofort vorsichtig, da das OOC-Gespräch dann rasch ins Rollenspiel hineinfliessen kann. Und so etwas sollte immer vermieden werden.
 
1.2.1 In Foren & Communities
Es ist absolut wichtig immer zwischen IC und OOC zu trennen. Egal ob ihr im Spiel, im Forum oder sonst wo etwas schreibt. Sorgt immer dafür, dass die anderen Spieler auch wissen, dass ihr IC oder OOC schreibt. Es gibt ja immerhin einige, die auch im Gruppenchannel oder im Beratungskanal Rollenspiel-artig schreiben. Zur Not setzt einfach ein [OOC]: vor das, was ihr verfasst. Dann wissen die anderen mit Sicherheit, dass ihr etwas OOC meint und nicht etwa miserable Rollenspieler seid, die IC nicht von OOC trennen können.
 
1.2.2 Im Spiel
Achtet gerade im Spiel immer darauf OOC und IC nicht zu vermischen. Trennt es wirklich strikt. Wenn also beispielsweise ein Charakter von euch im Rollenspiel beleidigt wird, so war das nicht an den Spieler selbst gerichtet. Versucht auch nicht irgendwelche Informationen, welche ihr als Spieler besitzt ins Rollenspiel einfliessen zu lassen. So sind beispielsweise die meisten Questgeschichten OOC. Ihr könnt zwar andere IC darum bitten, dass sie euch bei irgendwelchen Aufgaben helfen. Dies müsst ihr aber gut begründen und rollenspielerisch umschreiben.
Unsinnig ist es da aber beispielsweise zu schreiben:
„Ich muss den Kopf von Peter Lustig zu Franz Backenbauer bringen.“
Besonders da schon Tausende Peter Lustig umgebracht haben, wäre das auf Dauer etwas unsinnig. Versucht daher den genauen Hintergrund zu umgehen und umschreibt es lediglich:
„Werte Gefährten, ich habe einen Auftrag erhalten. Mir wurde aufgetragen den Kopf eines garstigen Gesellen zum Hauptmann der Stadtschergen zu bringen. Würdet Ihr mir bei dieser Aufgabe behilflich sein?“
In diesem Fall wird nicht darauf eingegangen, dass ständig der selbe Kerl umgebracht wird.
 
Fazit:
Achtet immer und überall darauf, dass ihr Rollenspiel und Nicht-Rollenspiel streng trennt und gegebenenfalls auch deutlich kennzeichnet. Es ist fatal, wenn Rollenspiel und Nicht-Rollenspiel vermischt werden.
 
 
2. CHARAKTERGESTALTUNG
Die Charaktere bilden einen Grundstein allen Rollenspiels. Auch wenn vieles inszeniert werden muss, so entsteht das interessanteste Rollenspiel ohne Vorbereitung, also meist intuitiv und als Improvisation. Auch wenn das Rollenspiel in MMORPGs durchaus mit Theaterschauspiel vergleichbar ist, so liegt grundsätzlich kein Drehbuch vor. Die Geschichte entwickelt sich also aus der Situation und den Charakteren heraus. Und da ist es von Vorteil einen tiefgründigen und authentischen Charakter zu erstellen.
 
2.1 HINTERGRUNDGESCHICHTE
Die Hintergrundgeschichte eines Charakters muss zur Welt passen. Das heisst, dass beispielsweise "Zombiepiraten vom Mars" nichts in einem mittelalterlichen Fantasy-MMO zu suchen haben. Wichtig dabei:
  • Baut eine möglichst realistische und bodenständige Geschichte.
  • Versucht niemals aus eurem Charakter einen "Ub0r-Char" zu machen. Heisst also möglichst keine fiktiven übermenschlichen Kräfte und keine Hintergrundgeschiche, welche absolut aus der Luft gegriffen ist - so wie der typische zeitreisende Mutanten-Beam-Magier, der von einem Dämon verflucht wurde – so etwas unbedingt vermeiden!
  • Bleibt nicht auf 0-8/15 Geschichten sitzen. Der mordlustige Sohn, dessen Eltern vor Jahren von wütenden Orks grundlos niedergemetzelt wurden ist absolut kalter Kaffee und wirkt nicht besonders kreativ oder tiefgründig.
  • Bleibt bitte auf dem Teppich. Geschichten, welche euren Charakter als supertollen Helden darstellen und alles so fantastisch (wie auch übertrieben) klingen lassen, dass alle schreiend wegrennen - sind auch absolut TABU. Wir spielen in der Regel keine Superhelden, sondern nur einfache und realistische Charaktere.
  • Verknüpft die Vorgeschichte eures Charakters mit dem Spiel. Bindet andere Spieler, Orte oder sogar NPCs (Nicht-Spieler-Charaktere) in eure Geschichte ein. Je tiefer ihr in der Kiste wühlt, desto interessanter wird euer Charakter. Ausserdem fördert ihr so das Gefühl für die Welt und eure "virtuelle Heimat".
  • Informiert euch genau über die Welt und die Völker. Es gibt viele Hintergrundinformationen über Personen, Geschehnisse und Orte. Lest euch etwas ein und versucht den Grundgedanken der Welt glaubwürdig auf euren Charakter zu übertragen.
 
 
2.2 CHARAKTEREIGENSCHAFTEN
Viele erstellen Charaktere und denken sich vielleicht eine hübsche Geschichte aus. Oft bestimmt nur die Optik den Charakter. Um einen Charakter wirklich sinnvoll spielen zu können sind jedoch auch einige Gedanken wichtig:
  • Aus welchen Verhältnissen stammt der Charakter?
  • Was für eine Klasse und welchen Beruf vertritt der Charakter (Dies hat nichts mit der Technik zu tun: Euer Charakter kann technisch ein Krieger sein, aber als Bauer ausgespielt werden).
  • Wie steht er zu anderen Völkern oder Städten/Gegenden?
  • Welche Stärken besitzt der Charakter?
  • (WICHTIG) Welche Schwächen besitzt der Charakter?
  • Vertritt er irgendwelche spez. Charaktermerkmale? (Choleriker, gutgläubig usw.)
  • Wie würde man grob die Gesinnung (erinnert euch an D&D) beschreiben?
  • Welche Vorlieben und Abneigungen besitzt er?
  • Wie gestaltet er sein Leben? Gut organisiert? Immer einen Faden? Oder eher chaotisch?
Wichtig auch hier:
Versucht aus dem Charakterklotz eine möglichst detaillierte Statue zu meisseln. Gerade Schwächen und Konflikte bilden hier die Basis für interessantes Rollenspiel. Wenn jeder einen Einheitsbrei-Charakter spielt, würden bald alle gelangweilt in der Ecke sitzen. Genau darum müssen eigenwillige Charakterkonzepte (wie gesagt: nur nicht übertrieben) sein. Das belebt das Rollenspiel.
Versucht aber auch hier auf dem Boden zu bleiben. Je extremer die Charakterzüge desto schwerer ist das Spiel. Traut euch sicherheitshalber lieber mal eine Rolle NICHT zu. Es ist wesentlich schlimmer, wenn ihr einen Charakter anschliessend völlig falsch spielt. Man merkt sehr schnell, wenn ein Spieler mit einer Rolle überfordert ist. Sowas kann passieren – kann aber auch vermieden werden.

2.3 CHARAKTERNAME
Der Charaktername kann natürlich relativ frei bestimmt werden. Dass man sich dabei von irgendwelchen Vorbildern inspirieren lässt, lässt sich in der Regel auch kaum verhindern. Versucht jedoch folgende Regeln einzuhalten:
  • Meidet bekannte Namen
  • Gestaltet den Namen der Rasse und Herkunft entsprechend
  • Versucht nicht lächerliche Namen zu verwenden
  • Lasst eurer Fantasie freien Lauf und seid kreativ. Recherchiert (Rasse) und denkt selbst ein Mal nach.
Nutzt die Ideen und Vorgaben, die euch in Foren oder Fansites vorgeschlagen werden.
Verpasst eurem Charakter je nachdem auch einen entsprechenden und passenden Nachnamen.
 
 
3. CHAT-KANÄLE
Eines der Wichtigsten Themen überhaupt ist der ingame-Chat. In den Regeln selbst steht, dass der Say-Channel ausschliesslich für RP verwendet werden sollte. Grundlegend halte ich hier einmal fest wie die Channels genutzt werden sollten.
 
3.1 SAY-CHANNEL
Der Say (sagen-)-Channel ist NUR für In-Character Sprache gedacht. Alles, was sich nicht direkt auf das Rollenspiel bezieht wird NICHT im Say-Channel gesprochen. OOC (Out Of Character) ist hierbei in jeder Hinsicht unerwünscht. OOC im sagen-Kanal stört andere Rollenspieler massiv und ist daher immer zu vermeiden.
 
3.2 FLÜSTER-NACHRICHTEN
Nachrichten per Flüstern charname sind nicht RP-verpflichtet. Das heisst: OOC-Nachrichten können direkt per flüstern an einzelne Spieler gesendet werden. Die Flüsterfunktion kann jedoch auch im Rollenspiel verwendet werden. Schreibt dazu am besten ein Emote, dass ihr den Charakter anflüstert (nicht, dass das geflüsterte als OOC verstanden wird) und flüstert ihm dann im Rollenspiel zu, was ihr ihm eben zuflüstern wolltet. Falls ihr jemanden OOC anflüstert und nicht sicher seid, ob das Gegenüber auch versteht, dass das Gesagte auch OOC gemeint ist, greift auf den üblichen [OOC]: Präfix zu. Somit weiss der andere Spieler auch, dass ihr ihn nicht IC angeflüstert habt. Vermeidet es hier aber auf jeden Fall über unrealistische Entfernungen zu "flüstern". Es ist immerhin nicht gerade realistisch, dass der Krieger Fred seinem Magier-Kumpel Hans über 5 km Entfernung die neuesten Kampfergebnisse "zuflüstert".

3.3 GRUPPE & RAID
Sobald Spieler in einer Party oder Raid (Überfall)-Gruppe sind gilt vorab: RP und/oder OOC sind erlaubt.
In der Regel verwendet man die Party oder Raid-Nachrichten für OOC-Informationen oder für OOC-Aktionen (z.B. Monster töten etc.). Unter Umständen können der Party- und Raidchannel auch für RP-Gespräche verwendet werden. In der Regel sollte man sowas jedoch vermeiden, da man so andere Spieler gezielt ausschliesst. Ausserdem ist es nicht besonders logisch, dass sich Charaktere unterhalten, ohne dass die Umwelt etwas davon mitbekommt. Lasst es aber auf keinen Fall zu Gedankenrollenspiel (siehe Punkt 4.4: Gedankenrollenspiel) kommen.

3.4 GILDENCHANNEL
Der Gildenchannel ist grundsätzlich OOC zu halten, da er im Allgemeinen nicht zum Austausch der Charaktere dient. Ausserdem sollte niemals so genanntes Gedankenrollenspiel (siehe Punkt 4.4) betrieben werden. Es gibt zwar gewisse Ansätze, bei denen der Gildenchannel ähnlich wie bei einem Rollenspielforum als unabhängige Instanz/Räumlichkeit (z.B. eine Taverne) gesehen wird und das Rollenspiel im Gildenchannel unabhängig vom Rollenspiel im Spiel betrieben wird. Dennoch sollte dies vermieden werden, da man besonders Neulingen das Gedankenrollenspiel mit in die Wiege legt.
 
3.5 ÖFFENTLICHE KANÄLE
Die allgemeinen Kanäle dienen grundsätzlich zum der Spieler untereinander. Sobald man Fragen an die Allgemeinheit hat (z.B. "Wie löse ich Quest XYZ"), kann man Leute direkt per /flüstern ansprechen oder in einem allgemeinen Channel nachfragen. 
Wichtig: Der allgemeine Chat-Kanal sollte nur selten für kurze Fragen oder Antworten verwendet werden, damit nicht alles zugespam(m)t wird! Ausserdem sind diese Kanäle grundsätzlich OOC zu halten. Auch hier gilt: Gedankenrollenspiel sollte immer vermieden werden.
 
 
4. BENUTZUNG DES CHATS
Der Chat selbst ist das Hauptwerkzeug eines MMORPG-Rollenspielers. Wer besonders innerhalb des Say-Channels richtig mit den zur Verfügung stehenden Mitteln umgehen kann, schafft sich eine solide Basis um interessantes Rollenspiel zu betreiben.
 
4.1 EMOTES
Die Emotes sind die Basis allen Rollenspiels. Nur mit dem, was der Charakter sagt kann kein Rollenspiel betrieben werden. Aus diesem Grund werden die Gesten und der Ausdruck des Charakters in so genannten „Emotes“ (entweder per Emote-Funktion oder in Sternchen (**) geschrieben) verpackt. So kann man die an sich oberflächlichen Gespräche durch komplexe Handlungen ergänzen.
Man verwendet bei Emotes immer die dritte Person Einzahl. Die Schreibform sieht daher wie folgt aus:
*Karl geht fröhlich pfeifend die Strasse entlang.*
Möglich, aber eher zu meiden:
*Geht die Strasse entlang.* oder *Fröhlich der Strasse entlang geh.*
Dies hat einen einfachen Grund:
Durch die zweite Variante sind in der Regel nur kurze Emotes möglich. Ausserdem kann es zu Verwirrungen führen, wenn die ausführenden Charaktere nicht namentlich genannt werden. Man kann ja beispielsweise auch für einen Begleiter oder ein Tier emoten - dann wird es etwas schwierig. Daher wird üblicherweise die erste Form verwendet. Darin kann man durchaus auch mal längere Emotes schreiben. Als Beispiel:
*Peter zieht die Pfeife aus dem Beutel. Er zieht die Kerze auf dem Tisch zu sich und versucht damit vergeblich die Pfeife zu entzünden. Nach einem kurzen Moment wirft er die Pfeife wütend auf den Tisch und nimmt einen grossen Schluck aus seinem Krug.*
Ihr seht also: Emotes erzählen was euer Charakter macht. Es ist also ein sehr wichtiges Hilfsmittel im Rollenspiel!
 
Versucht die Emotes abwechslungsreich und interessant zu gestalten. Gebt den Spielern durch passende Emotes hinweise, ohne gleich alles zu verraten.
Wendet euch mit Emotes immer direkt an die Spieler. Nennt sie auch beim Namen! Sonst weiss niemand wen ihr meint. Ein *drückt ihm etwas in die Hand* kann schnell falsch verstanden werden. Nennt also möglichst den betroffenen Charakter mit Namen. Hier also ein: *Peter drückt Irma etwas in die Hand*
 
Orientiert euch im Stil etwas an den Emotes, welche bereits eingebaut sind. Versucht jedoch nicht ständig die selben zu wiederholen. Emotes erleichtern das Spiel und lassen mehr Gefühl aufkommen. Nutzt sie als Werkzeug richtig aus. Dann könnt ihr euch sicher sein, dass ihr eure eigene Spielqualität deutlich anhebt.
 
4.1.1 Gedanken- und Gefühlsemotes
Ein Thema, welches immer wieder zu Keilereien zwischen Rollenspielern verursacht sind Gedanken- und Gefühlsemotes. Diese sollten grundsätzlich vermieden werden, da ein Emote immer ausdrücken soll, was ein Charakter auch wirklich vor sich sieht. Ihr könnt anderen ja auch nicht in den Kopf sehen oder sofort wissen was er denkt und fühlt. Daher sollten Gedanken und Gefühle niemals in Emotes verpackt werden. Das kann sehr negative Folgen haben (z.B. dass ihr als Rollenspieler ignoriert oder nicht mehr ernst genommen werdet).
Beispiele:
Gut: *Karl starrt Frank mit einem ungläubigen Gesichtsausdruck an und zieht eine Augenbraue hoch.*
Zu vermeiden: *Karl denkt sich, dass Frank lügt* oder: *Karl glaubt ihm kein Wort*
Gut: *Karls Gesicht wird allmählich blasser. Er verzieht das Gesicht vor offensichtlicher Übelkeit.*
Zu vermeiden: *Karl fühlt sich nicht gut.*
Schreibt also niemals, dass euer Charakter etwas denkt oder fühlt. Damit legt ihr den anderen Charakteren Informationen vor die Füsse, die sie eigentlich gar nicht haben können.

4.1.2 Poweremotes
Bei so genannten Poweremotes handelt es sich um ein Emote, welches anderen Spielern etwas aufzwingt. Oftmals handelt es sich dabei um Gewaltaktionen oder dergleichen. Natürlich ist es halb so wild, wenn ihr mal emotet, dass euer Charakter einen anderen Charakter anrempelt. Das allein würden wohl die wenigsten als Poweremote sehen. Anders sieht es aber aus, sobald es darum geht, dass man Charaktere festhält sie massiv verletzt oder sogar tötet. Solche Emotes (eben allgemein als „Poweremotes“ bekannt) sind grundsätzlich zu vermeiden, da man somit anderen Spielern nicht die Möglichkeit zur Gegenwehr gibt.
Einige Beispiele für Poweremotes:
*Peter zieht etwas Pulver aus dem Beutel und streut es Hans in die Augen. Hans vergisst nun alles, was er sah.*
*Ulrich der Barbar schnipst mit dem Finger und lässt das Haus in Flammen aufgehen.*
*Elvira schlägt ihn mit einem Schlag tot/bewusstlos.*
*Hugo greift nach Peterchens Arm und hält ihn fest*
Solche Emotes sollten vermieden werden, da man dem anderen Spieler etwas damit aufzwingt. Ähnliche Emotes können aber verfasst werden, ohne dem Spieler eine konkrete Konsequenz aufzuzwingen:
*Hans rennt mit dem Schwert auf seinen Gegner zu und beginnt eine Attacke.*
*Gretchen ballt ihre Faust, schlägt zu und versucht ihn zu treffen.*
Bei dieser Form wird der Ausgang der Aktion bewusst offen gelassen. So ermöglicht man dem anderen Spieler den Ausgang einer solchen Aktion gezielt zu beeinflussen oder zu bestimmen.

4.2 ANIMIERTE EMOTES (BEFEHLE)
Solche Emotes werden grundsätzlich nur passend verwendet. Man sollte vermeiden aus Spass die anderen Spieler in der Stadt mit Emotes zu belästigen. Diese Emotes sind als selten einsetzbare und witzige Erweiterungen für eingetippte Emotes zu sehen. In der Regel werden sie aber nur selten verwendet (bei ernstem Spiel). Emotes sind wichtig. Aber wenn man richtig emoten möchte, sollte man nicht zu sehr auf animierte Kurzemotes setzen und lieber selbst geschriebene Emotes nutzen.
 
4.3 SPRACHE UND KOMMUNIKATION
Natürlich muss die Sprache im Rollenspiel auch an das Klima und die Welt angepasst werden. Grundsätzlich muss man aus den Worten eines Charakters merken, worum es sich bei ihm eigentlich handelt.
So sollte ein Magier nicht wie ein Bauer daherschwafeln und ein Bauer nicht wie ein hoch-gebildeter Mann wirken. Manche Spieler sollten sich sowieso überlegen, ob sie nicht zu "intellektuelle" Charaktere spielen und nicht lieber die Finger davon lassen sollten. Bei Charakteren mit verhältnismässig wenig Hirn sollten solche Charaktere jedoch nicht übertrieben dumm ausgespielt werden, da sie sonst nur noch lächerlich wirken. Das mag unterhaltend sein, stört jedoch enorm die Atmosphäre (zumindest wenn es übertrieben wird).
Moderne Begriffe und Anglizismen wie "Ok", "nix", "Team", "Song" etc. sollten besonders in Fantasy-Spielen nicht verwendet. Ausserdem umschreibt man Spiel-Begriffe in Form von passenden Umschreibungen. Z.B:
Schlecht: "Ich hab hier grad ne Quest laufen. Komm mal und hilf mit!"
Gut: "Ein Wachmann an der Brücke befahl mir einen geflohenen Sklaven im Norden zu töten. Ich benötige dafür jedoch deine Hilfe, Richard."
Sprecht nicht von Quests, Skills, Stats oder anderen OOC-Dingen. Sowas hat nichts im RP zu suchen! Auch hat der Level / die Stufe des Charakters nichts mit dem Alter zu tun. Es wäre ja unsinnig, wenn plötzlich alle Charaktere im Greisalter herumrennen würden. Vermeidet es allgemein von spieltechnischen Dingen zu sprechen. Also möglichst auch nicht vom Forum, von Events und ähnlichen Dingen. Denkt auch immer gut darüber nach, was euer Charakter wirklich wissen kann. So sieht man nicht jedem Fremden gleich die Klasse, die Herkunft oder den Namen an. Auch die Gildenzugehörigkeit steht nicht jedem ins Gesicht geschrieben.
Wie ihr aber euer Gegenüber ansprecht, soll euch überlassen sein. Nicht jeder Bauer muss zwangsläufig alle mit „Ihr“ und „Euch“ ansprechen. Sollte es aber zu eurem Charakter passen, wäre es durchaus passend diese Form der Ansprache zu verwenden. Die Du-Form wird hauptsächlich bei engen Freunden und Verwandten verwendet. Beachtet bitte, dass die Du-Form enorm viel "Flair" nimmt, wenn sie von den falschen Charakteren verwendet wird. Meidet sie deshalb, wenn es nicht zu eurem Charakter passt.
Was ihr unbedingt vermeiden solltet, ist die moderne Höflichkeitsform „Sie“. Wenn man diese Form im Rollenspiel sieht, wirkt es eher so als würde jemand einen Amtsbrief verfassen. Ausserdem ist diese Form modern und daher nicht gerade für das Rollenspiel passend.
 
4.4 GEDANKENROLLENSPIEL
Das Gedankenrollenspiel ist eine Problematik, mit der sich jeder Rollenspieler auseinandersetzen muss. Viele (besonders Neulinge, die es nicht anders kennen) Spieler kümmern sich nicht um die realen Distanzen im Spiel und beginnen damit, regelmässig in öffentlichen Chat-Kanälen oder per Gruppen- oder Gildenchat Rollenspiel zu betreiben. Das ist jedoch etwas, was das Rollenspiel in einem MMORPG zerstören kann, da nur sehr wenige Spieler wirklich mit der OOC-/IC-Trennung umgehen können und rasch damit beginnen einfach überall RP-mässig zu schreiben, ohne wirkliches RP zu betreiben.
Bedenkt immer, dass euer Charakter nicht mittels Gedankenübertragung mit anderen Charakteren reden kann, wenn ihr Kilometer voneinander entfernt seid. Daher gilt wie zuvor schon angesprochen:
Rollenspiel findet prinzipiell nur im Sagen-Kanal und vor den Nasen der Charaktere statt.
 
4.5 SMILIES UND CHAT-EMOTES
Da das Rollenspiel von ausführlich formulierten und kreativ verfassten Emotes lebt, werden Chat-Typische Ausdrücke wie Smilies und Chat Emotes (Lol, Rofl etc.) im Rollenspiel nicht verwendet. Diese Abkürzungen vermitteln den Eindruck eines modernen Chats und nicht den eines MMO-Rollenspiels. Es ist ein absoluter Atmosphären-Killer wenn im Sagen-Kanal plötzlich Smilies und Chat-Abkürzungen auftauchen. Es ist in Ordnung, wenn ihr solche Symbole und Abkürzungen in normalen Web-Chats verwendet. Im Rollenspiel haben sie aber nichts verloren.
 
 
 
5. BEGLEITER, TIERE UND REITTIERE
Grundsätzlich haben Tiere oder andere Begleiter nichts in Gebäuden zu suchen. Solange es sich um Haustiere handelt, können diese auch in Gebäude mitgenommen werden. Kampfbegleiter hingegen sollten keinen Fuss in Gebäude setzen. Je grösser und gefährlicher das „Biest“, desto weniger sollte es mitgenommen werden.
 
Wichtig zu erwähnen ist sicherlich auch, dass ihr nicht ständig und in jeder Situation reiten müsst. Besonders schlecht ist es, wenn man einfach auf Häuser zurennt und quasi mit dem Pferd ins Haus rennt. Sowas ist nicht gerade sinnvoll und zerstört die Atmosphäre gänzlich.
 
Bedenkt jedoch immer, dass die Tiere auch relevante Elemente des Spieles sein können. Also nutzt diese richtig aus.
 
 
6. CHARAKTERWISSEN
Das Charakterwissen ist eine Komplexe Angelegenheit. Es ist besonders dann schwierig, wenn man viele Twinks nebeneinander her spielt und diese mit den selben Charakteren zu tun haben. Grundsätzlich solltet ihr aber immer beachten, dass euer Charakter nicht alles weiss, was die Engine oder das Forum hergeben. So kann euer Charakter beispielsweise weder Klasse, Werdegang, Gildenzugehörigkeit, Name, Titel oder dergleichen „erschnüffeln“. Wenn euer Charakter also auf einen anderen trifft, so weiss er im Grunde nur das, was er direkt vor sich sieht. Eine Vorstellung ist dann als notwendig um Auskünfte zu erhalten. Auch hier kann ein gut platziertes Emote OOC-Nachfragen vermeiden, da viele Spieler dann darauf reagieren und euch per Emote mitteilen, was ihr vor euch seht.
Auch weiss euer Charakter nicht unbedingt alles über die Geschehnisse vor Ort oder im Reich. Es wäre ausserdem sehr eigenartig, wenn jeder Bürger einer Stadt über die gesamte Weltgeschichte in jedem Detail bescheid weiss. Gebt eurem Charakter also im Zweifelsfall immer so wenig Wissen wie nötig mit auf den Weg und lasst ihn das weitere Wissen langsam IC erarbeiten.
Vergesst auch nicht, dass ihr zwischen euren Charakteren klar trennen müsst. Wenn euer Hauptcharakter beispielsweise den Namen eines anderen Spielercharakters kennt, muss das euer Nebencharakter nicht zwangsläufig ebenfalls tun.
 
 
7. KLEIDUNG UND RÜSTUNG
Bei der Kleiderordnung seid ihr in der Regel recht frei. Achtet jedoch dabei immer darauf, dass ihr die Charaktere nicht Falsch anzieht. Ein boshafter Jünger einer dunklen Gottheit mit pinkem Federhut ist genau so daneben wie ein mehr oder minder „guter“ Priester in düster-schwarzer Rüstung. Ausserdem solltet ihr nicht ständig in voller Rüstung mit Waffen herumlaufen. Besonders nicht wenn ihr schwimmt: Da würdet ihr mit der dicken Rüstung sofort untergehen! Ausserdem ist es wichtig, dass ihr euch nicht einfach auf offener Strasse umzieht. Sucht euch dazu eine ruhige, stille Ecke. Es ist ja schliesslich gänzlich abwegig, dass euer Charakter mal schnell die tonnenschwere Plattenhose auszieht (was sowieso in der Regel recht lange dauern würde), in Unterhosen mitten in der Taverne steht und dann mal schnell in bequemere Hosen schlüpft, die er sich mal rasch aus dem Hintern gezogen hat.
 
 
8. PVP
Bei Duellen oder Kämpfen, welche aus dem Rollenspiel heraus entstehen, basiert der Kampf in der Regel auf der Engine. Man sollte jedoch beachten, dass man Kämpfe auch gezielt manipulieren kann. Es muss nicht zwangsläufig der stärkere Charakter gewinnen. In guten RP-Kämpfen kann auch durchaus mal emotet werden. (z.B. *Herbert schwingt wütend den Knüppel*)
Natürlich muss ein Kampf auch nicht zwangsläufig aus einem Duell bestehen. So könnt ihr auch gerne Emoten, dass ihr beispielsweise jemandem die Faust ins Gesicht schlagt. Merkt euch aber besonders bei Kampfaktionen, dass ihr keine Poweremotes verwendet. Das heisst also, dass ihr dem Gegenüber auch die Chance lasst, sich zu wehren.
Schlecht: *Peter zieht Hans den Knüppel über den Kopf und streckt ihn mit einem Schlag nieder*
Gut: *Peter holt mit dem Knüppel aus und versucht Hans mit voller Wucht auf den Kopf zu schlagen.*
Der Unterschied hierbei:
Das Gegenüber kann nun drauf eingehen oder ausweichen. So zwingt man keinem Spieler etwas auf.
Da das PVP gerade um grosse Schlachten, aber auch alltägliche Wegelagerei etc. erweitert wird, muss man sich schon genau überlegen was man macht. In der Regel sollte man, sofern man getötet wurde, nicht direkt wieder in den Kampf einsteigen. Das wäre gänzlich unrealistisch, dass wenn jemand niedergeprügelt wurde er nach 30 Sekunden wieder aufrecht dasteht und seine Gegenspieler niederschlägt.
Generell solltet ihr immer fair spielen und euch bewusst sein, dass ihr euch dem Rollenspiel verschrieben habt. Gerade auf in der Rollenspieler-Community ist PVP eine schwierige Angelegenheit. Verhaltet euch daher wie erwachsene Menschen und verderbt niemandem den Spielspass.
 
 
9. PVE
Wie das PVP auch ist das PVE ein relevanter Bestandteil der meisten Spiele. Es ist nur verständlich, dass nicht jeder Rollenspieler zu jeder Zeit 100% IC sein kann. Solltet ihr euch aber beim Questen dazu entschliessen, trotzdem IC zu bleiben, so solltet ihr auch immer solide und logische Erklärungen für eure „Arbeit“ zur Hand haben. Wenn ihr euch also einer Gruppe anschliesst und mit ihnen IC irgendwelche Bösewichte töten möchtet (Für Quests, EP etc.), dann versucht dies mit einem halbwegs realistischen Hintergrund zu tun. Ansonsten weist andere Spieler per OOC-Flüsternachricht darauf hin, dass ihr momentan nur OOC dasteht. Nur weil ihr gerade Drachen (oder Zombiepiraten vom Mars *zwinker*) jagen geht, heisst das nicht, dass euer Charakter (beispielsweise der Bäcker Bert) wirklich vor Ort sein muss. Das ist besonders dann wichtig, wenn eure Klasse nichts mit der IC-Rolle eures Charakters zu tun hat.
Es ist nichts dagegen einzuwenden, dass Spieler sich dazu entschliessen, während PVP-Schlachten oder beim Questen wenig bis gar kein Rollenspiel zu betreiben. Immerhin lässt sich das nicht immer mit dem Charakter-Rollenspiel verbinden. In solchen Fällen sollte aber auf keinen Fall der Sagen-Kanal mit OOC überschwemmt werden. Haltet das OOC vom Sagen-Kanal fern und unterhaltet euch in Gruppen-Kanälen, Gildenchannel oder im TS. Da stört ihr damit keine anderen Rollenspieler.
Hier gilt die Faustregel: So lange ihr andere Spieler (welche immer aus Zufall dazukommen können) nicht im Sagen-Kanal mit OOC belästigt, ist es in Ordnung auch mal das Spiel selbst zu geniessen und den Rollenspielaspekt auszuklammern. Achtet aber immer darauf, dass ihr dabei aber andere Spieler nicht stört.
 
 
10. ZUSAMMENSPIEL
Versucht immer anderen Spielern zu helfen und ihnen entgegen zu kommen. Wenn jemand durch Mangel an Erfahrung Mühe mit einer Rolle hat und deshalb unsicher ist, sollte man diesem etwas entgegen kommen und den Char nicht in sehr unangenehme Gespräche verwickeln. Für den unerfahrenen Spieler ist das sehr frustrierend. Es ist keinesfalls falsch, den anderen Spieler auch mal OOC anzuflüstern und ihm einige Tipps zu geben. Viele sind für diese Hilfe dankbar. Seid dabei aber nicht übereifrig und haltet anderen Spielern nicht jeden einzelnen Fehler vor. Jeder hat einmal klein angefangen und der Griff zum RP-Polizei-Knüppel rückt mit jedem Quäntchen Rollenspielerfahrung immer näher. Seid euch also im klaren: Hilfe ist gern gesehen, ständige Belehrung jedoch fehl am Platz. Ausserdem vertreibt man so frische Rollenspieler, welche vielleicht irgendwann zu vollwertigen, erfahrenen Rollenspielern heranwachsen hätten können.
Ebenfalls sollte nervendes und störendes Verhalten vermieden werden. Spieler, welche für sich in einem Raum alleine reden/spielen sind grundsätzlich nicht zu stören.
 
10.1 EXTREMES ROLLENSPIEL
Extreme Aktionen im RP sollten niemals ohne Einverständnis der betroffenen Spieler ausgespielt werden. So sind erzwungene Verwandlungen oder Flüche auf einen Char (z.B. in einen Krüppel) oder ungewollte Entführungen ein absolutes Tabu! Dies gilt auch für das niederstrecken von Chars im RP. Ein richtiger Mord an einem Char darf nur mit Einverständnis des Spielers ausgespielt werden. Immerhin bedeutet ein real-toter Char das löschen des Opfer-Charakters.
 
Absolute Extremdinge, welche in anderen MMORPGs leider gelegentlich vorkommen (wie z.B. Vergewaltigungen) gehören grundsätzlich nicht in ein Spiel und sind als Tabuthema zu meiden. Falls jemand dies trotzdem ausspielen möchte, beachtet bitte eines:
Es sind empfindsame Spieler/-innen im Spiel, welche nicht damit konfrontiert werden möchten (und sollten). Spielt sowas für euch selbst, lasst es jedoch nicht auf die breite Spielermasse los (das Selbe gilt für virtuellen Sexualkontakt).
Generell sollte man sich von extremen Angelegenheiten wie den folgenden Punkten eher distanzieren:
  • Übermässiger IC-Sexualkontakt (CS)
  • Mord (echter Chartod)
  • Extreme Folter
  • Vergewaltigungen
  • Übertrieben dominantes/devotes Verhalten
  • Übertrieben sadistisches/masochistisches Verhalten
  • Übertriebener (IC-) Rassismus
  • Usw.
All das „kann“, muss aber nicht ausgespielt werden.
 
 
11. KURZTIPPS FÜR „BESSERES“ ROLLENSPIEL IN MMORPGs
  • Ausserhalb von Städten oder auf offenen Strassen einer Stadt kann natürlich gerannt werden. In Gebäuden wird in der Regel jedoch nicht gerannt. Beachtet auch die Regeln für Reittiere.
  • Eine Waffe gilt als gezogen, sobald der Charakter sie in der Hand hält. Man sollte das Ziehen der Waffe immer gezielt durch ein Emote unterstützen.
  • Die Charakterklassen erfordern sehr unterschiedliche Spielweisen. Beachtet bitte, dass speziell Magiebegabte Klassen nicht "stupide Raufbolde" sein sollten. Versucht etwas Weisheit und Wissen zu verkörpern.
  • Reittiere und Fahrzeuge sind zwar komfortabel, doch nicht immer angebracht. Nicht jeder Char muss auf Reittieren herumreiten.
  • Vergesst nicht, dass nicht alle Charaktere nur wandelnde Blechdosen sein müssen. Ihr könnt auch mal die Helme oder gar die ganze Rüstung gegen ein ziviles „Outfit“ eintauschen.
  • OOC ist im Say-Channel immer zu vermeiden. Falls ihr kurz weg oder aus irgendeinem Grund das Rollenspiel unterbrechen müsst, schreibt den Beteiligten über eine Gefährtennachricht oder /flüstern, dass ihr weg müsst. In der Regel gibt es keinen Grund im Sagen-Kanal OOC zu reden. OOC im Sagen-Kanal sollte nur in absoluten Ausnahmesituationen erfolgen.
  • Ein Char sollte vom Charakter und Verhalten her nicht perfekt sein. Denkt daran, dass ihr nicht DEN Helden der Welt spielt, sondern einfach nur eine Figur in einem Meer von anderen darstellt.
  • Verwendet die ingame-Post. Ihr könnt damit schöne Briefe und Nachrichten versenden. Hier gilt die Regel:
  • Falls der Brief mit "Namenlos" oder "ein Unbekannter" beschriftet ist, wisst ihr nicht um wen es sich bei dem anderen Spieler handelt. Technisch seht ihr zwar den Namen. Im RP kann euer Charakter diesen jedoch nicht wissen!
  • Achtet darauf, dass ihr nicht allwissend seid! Wenn ihr jemanden kennenlernt, kennt ihr vorab seinen Namen nicht. Ihr werdet diesen erst kennen sobald er sich im Rollenspiel vorgestellt hat.
  • Denkt also immer daran: Einige Informationen, welche ihr vom Spiel bekommt, dürfen ingame im Rollenspiel nicht verwendet werden. Ihr seid doch nicht etwa allesamt Hellseher, oder?
  • Auch von der Weltgeschichte muss euer Charakter nicht alles wissen. Setzt nicht voraus, dass alle Charaktere zwingend die gesamte Weltgeschichte kennen müssen, geschweige denn alle Gebiete auf der Karte. Sorgt aber dafür, dass ihr genug über die Welt und Leute wisst. Immerhin ist es peinlich, wenn euch jemand fragt wie denn die Stadt heisst in der ihr euch befindet und ihr nicht einmal den Namen kennt (ausser euer Charakter weiss ihn aus irgendeinem Grund wirklich nicht).
     
12. ABSCHLUSS
Wenn wir eine angenehme Spielumgebung wollen, sollten wir störende Spieler immer wieder auf diese Regeln hinweisen oder besonders schwere Fälle auch beim Kundendienst melden. Schreckt nicht zurück, sie anzuschreiben oder zu melden. Es kann frustrierend sein, hilft jedoch den Server sauber zu halten. Ausserdem könnt ihr auf diese Art vielen Neulingen auch weiterhelfen, welche sich evtl. für das Rollenspiel interessieren, jedoch noch keine Erfahrung sammeln durften.
Allen nicht gezielt störenden Spieler begegnet jedoch mit Respekt. Respektiert ihr Spiel und arbeitet mit ihnen zusammen. Tauscht Informationen OOC in der Gefährtengruppe oder über /flüstern aus und plant gemeinsam ein gutes und ausgewogenes Zusammenspiel.
 
Es gilt die Regel:
Im Rollenspiel spielt ihr nicht gegen, sondern mit anderen Spielern.